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Jahresprogramm 2017

Basiswissen Museumsarbeit 2017 | Fortbildungen für Museumspersonal

 

 

Aufsicht im Museum. Vom Schutz der Objekte bis zur Besucherbetreuung

Termin: Montag, 27. März 2017, 10-17 Uhr
Anmeldung bis 13. März 2017
Ort: Friedrichshafen, Zeppelin Museum
Gebühr: 20,- Euro
Teilnehmerzahl: max. 20 Personen

Das Empfangs- und Aufsichtspersonal in Museen steht vor der alltäglichen Belastungsprobe, gleichzeitig für die Bewachung der Objekte verantwortlich zu sein und als erster Ansprechpartner den Eindruck über das Museum beim Publikum entscheidend mitzubestimmen. An die Bestandsaufnahme zum Arbeitsplatz der Museumsaufsicht schließt sich ein Kommunikationstraining an, das in drei Blöcken das Selbstverständnis der Aufsichten, den Umgang mit dem Besucher sowie Strategien zur Konfliktvermeidung schult.

ReferentIn: Der Historiker Dr. Christian Rak führt Kommunikationstrainings in Wirtschaftsunternehmen durch und hat im Museumsbereich gearbeitet. Die Kunsthistorikerin Dr. Dina Sonntag ist seit 1998 bei der Landesstelle und war davor als freie Kunstvermittlerin tätig.

 

Inventarisieren mit Primus

Termin 1: Freitag, 28. April, 10-16 Uhr
Anmeldung bis 13. April 2017
Termin 2: Freitag, 20. Oktober 2017, 10-16 Uhr (ausgebucht)
Anmeldung bis 6. Oktober 2017
Ort: Stuttgart, Landesmuseum Württemberg
Gebühr: 50,- Euro
Teilnehmerzahl: je max. 12 Personen

Primus 2.0 ist das aktuelle Inventarisierungs-Programm der Landesstelle, dessen Potential wir Ihnen in diesem Workshop vorstellen möchten. Theorie und Praxis greifen hierbei ineinander: Es werden die Grundlagen der musealen Inventarisierung vermittelt und diskutiert. In kleinen Gruppen erfassen wir beispielhaft Objekte und lernen dabei die Vorzüge einer modernen Datenbank kennen.

Referenten: Frank Lang M. A. ist Kulturwissenschaftler am Landesmuseum Württemberg und freiberuflich als Ausstellungs- und Museumsgestalter tätig. Diplom-Restaurator Christoph Pitzen ist als Mitarbeiter der Landesstelle unter anderem für die Entwicklung der EDV-gestützten Inventarisierungshilfen zuständig.

 

Rechtsfragen rund um Marketing und Internet. Damit das Museum zu seinem Recht kommt

Termin: Freitag, 5. Mai 2017, 10-17 Uhr
Anmeldung bis 21. April 2017
Ort: Ludwigsburg, Ludwigsburg Museum
Gebühr: 20,- Euro
Teilnehmerzahl: max. 20 Personen

Die praxisnahen Themen des Seminars sind speziell auf den Kulturbetrieb ausgerichtet. Mit der Zielsetzung, Grundlagenwissen zu vermitteln und das Bewusstsein für rechtliche Belange zu schärfen. Derzeit rückt der Bereich Marketing und Internet immer mehr in den Fokus rechtlicher Fragestellungen. Aus diesem Kontext ergeben sich die inhaltlichen Schwerpunkte. Dazu gehören die Grundlagen des Urheberrechts, die Vermeidung von kostspieligen Abmahnungen im Marketingbereich, der richtige Umgang mit Foto- und Bildrechten, das Thema „Copy & Paste“ und der Umgang mit Social Media.

Referentin: Annika Trockel ist seit 2011 Rechtsanwältin im Bereich Kultur & Recht, Gastdozentin für das Fach Kulturmanagement sowie Referentin unterschiedlicher Rechtsseminare.

 

Sehen, staunen, begreifen. Wie vermittle ich Objekte interessant und spannend?

Termin: Montag, 22. Mai 2017, 10-17 Uhr
Anmeldung bis 8. Mai 2017
Ort: Müllheim/Baden, Markgräfler Museum
Gebühr: 20,- Euro
Teilnehmerzahl: max. 20 Personen

Das A und O eines Museums oder einer Ausstellung sind die dort gezeigten Objekte. Sie erzählen Geschichte(n) und illustrieren vergangene Zeiten, technische Erfindungen, künstlerische Ideen und vieles mehr. Das alles gilt es bei Führungen und anderen Vermittlungsangeboten den Besucher/innen nahezubringen. Wie dies gelingen kann, ohne dass das Objekt dabei zu kurz kommt, erfahren Sie in dieser Fortbildung.

Referentin: Doris Hefner M. A. ist seit 1988 als freiberufliche Museumspädagogin für verschiedene Bildungseinrichtungen tätig, entwickelt museumspädagogische Konzepte und Kinderpfade für Museen und berät diese in museumspädagogischen Belangen.

 

Menschen ins Museum holen. Mit schriftlicher Kommunikation

Termin: Montag, 29. Mai 2017, 10-17 Uhr
Anmeldung bis 15. Mai 2017
Ort: Kressbronn am Bodensee, Galerie und Museum Lände
Gebühr: 20,- Euro
Teilnehmerzahl: max. 20 Personen

Die Welt ist viel mehr als nur Museum. Was spricht für Ihr Angebot? Was dagegen? Wie verbringen Menschen ihre Zeit? Wie überzeugen Sie Adressaten, ins Haus zu kommen?

Wir arbeiten mit Adressatenorientierung und den Möglichkeiten schriftlicher Kommunikation. Für Broschüre, Flyer, Anzeige, Brief und Plakat. Mit Online-Auftritt, Mail und Facebook. Der Fokus liegt auf den Worten, die Ihre Adressaten erreichen, motivieren und aktivieren.

Referentin: Jutta Metzler ist Werbetexterin und Journalistin mit einem Master in Erwachsenenbildung. Neben ihrer Textagentur  ist sie u.a. Lehrbeauftragte an der Universität Konstanz, der Hochschule für Technik Stuttgart und beim Kreativkader Stuttgart.

 

Sport in Museen, Archiven und Ausstellungen

Termin: Montag, 24. Juli 2017, 9:30 – 17 Uhr (entfällt)
Anmeldung bis 10. Juli 2017
Ort: Hinterzarten, Schwarzwälder Skimuseum
Gebühr: 20,- Euro
Teilnehmerzahl: max. 20 Personen

Als zunächst städtische Erscheinung waren (und sind) Sportvereine auch im ländlichen Raum ein wichtiger Bestandteil der Freizeitkultur. Sie prägen das Selbstverständnis der Menschen. Dokumente, Schriftstücke, Bilder und Objekte zeugen von Sportarten, von der Organisation der Sportpraxis und von der Festkultur.

Das Seminar gibt Hilfestellungen beim Umgang mit den Themen Sport- und Vereinsgeschichte in Museen und Ausstellungen. Das Spektrum reicht von der Vermittlung von Grundkenntnissen der Archivarbeit bei Sportvereinen über Ausstellungskonzepte und -organisation bis zu Recherche und Auswertung von historischen Quellen. Die Veranstaltung bietet auch die Möglichkeit, eigene Projekte einzubringen und zu diskutieren.

Die Referenten Dr. Lothar Wieser, Markus Friedrich und Martin Ehlers beraten seit 1994 Vereine und Verbände bei der Archivierung, Präsentation und Erforschung ihrer Geschichte über ihre Tätigkeit beim Institut für Sportgeschichte Baden-Württemberg e.V. und beim Sportarchiv im Landesarchiv Baden-Württemberg.

In Kooperation mit dem Institut für Sportgeschichte Baden-Württemberg e. V.

Übernachtungsmöglichkeiten: Auskunft über die Landesstelle.

 

Verpackung von Museumsobjekten

Termin: Montag, 9. Oktober 2017, 10 bis 17 Uhr
Anmeldung bis 25. September 2017
Ort: Stuttgart, Altes Schloss
Gebühr: 20,- Euro
Teilnehmerzahl: max. 20 Personen

Eine häufige Ursache für Schäden an Museumsobjekten ist ihre unsachgemäße Verpackung. Eine angemessene Transportverpackung beginnt mit der Beurteilung des Objektzustandes und reicht dann von der richtigen Handhabung des Objektes über eine ausreichende Schwingungs- und Stoßdämpfung bis hin zur Prüfung der klimatischen Bedingungen. Nicht nur für Transporte, auch für die Lagerung im Depot müssen Verpackungskonzepte erarbeitet werden. Hier spielt die Wahl langzeitstabiler Verpackungsmaterialien eine wichtige Rolle. Das Seminar behandelt in einem theoretischen Teil Verpackungskonzepte für verschiedene Objekt- und Materialgruppen. Geeignete Verpackungsmaterialien werden vorgestellt. In praktischen Übungen werden mit den Teilnehmern sowohl einfach umzusetzende als auch komplexe Verpackungen angefertigt.

Referentin: Dipl.-Restauratorin Astrid Wollmann ist Mitarbeiterin des Landesmuseums Württemberg und Lehrbeauftragte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Studiengang Objektrestaurierung.

 

Jahresprogramm 2017 als PDF

Anmeldeformular 2017