Die
Zentrale Datenbank Nachlässe ZDN des Bundesarchivs bietet Informationen zu mehr als 25.000 Nachlässen und Teilnachlässen aus mehr als 1000 Institutionen. Über 300 Institutionen erfassen ihre Nachlassdaten in der Datenbank, so dass mit der ZDN ein ständig anwachsender und stets aktueller Nachweis von Nachlässen verfügbar ist.
Eine systematische Recherche in deutschen Bibliotheken ermöglicht gemäß einer mit der Staatsbibliothek zu Berlin SPK abgesprochenen Arbeitsteilung das
Kalliope-Portal.
Die Kalliope-Datenbank ist die Fortführung der 1966 gegründeten Zentralkartei der Autographen mit ca. 1,2 Millionen Nachweisen. Insgesamt sind hier ca. 500 Bibliotheken, Archive und Museen aus Deutschland und verschiedenen anderen Ländern als besitzende Institutionen verzeichnet. Auch Kalliope bietet eine offene Verbundstruktur, die es den beteiligten Bibliotheken, Archiven und Museen ermöglicht, in unterschiedlicher Form vorliegende Nachlass- und Autographenbestände in einem Nachweisinstrument selbst zu erfassen bzw. elektronisch zusammenzuführen.
Die in Kalliope erfassten Daten sind mit normierten Personen- und Körperschaftsdaten verknüpft und nach den Regeln für die Erschließung von Nachlässen und Autographen (RNA) erschlossen.
Nicht zu vergessen die deutschsprachigen Nachbarn:
Österreichischer Verbundkatalog für Nachlässe, Autographen und Handschriften (ÖVK-NAH) Repertorium der handschriftlichen Nachlässe in den Bibliotheken und Archiven der Schweiz