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Living History im Museum

Jan Carstensen / Uwe Meiners / Ruth-E. Mohrmann (Hgg.): Living History im Museum. Möglichkeiten und Grenzen einer populären Vermittlungsform. Münster u.a.: Waxmann Verlag 2008 Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland, Bd.111), brosch., 176 Seiten mit 60 Abb., 24,90 Euro, ISBN 978-3-8309-2029-8

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In Skandinavien, den Niederlanden, Großbritannien und in den USA sind “Living History” und “Reenactment” vor allem in Freilichtmuseen eine weit verbreitete Darreichungs- und Veranstaltungsform, die inzwischen mehr und mehr auch in deutschen Museen Einzug hält – im Bereich der Archäologie, in Freilichtmuseen, aber zum Beispiel auch im Rahmen von Stadtführungen. Der vorliegende Band präsentiert die Referate einer Arbeitstagung der Volkskundlichen Kommission für Westfalen vom Oktober 2007 im Niedersächsischen Freilichtmuseum Cloppenburg, auf der Chancen und Risiken dieser populären Vermittlungsstrategie aus der Perspektive unterschiedlicher Fächer und Institutionen diskutiert wurden. Dabei wird Living History im Museum sowohl unter museologischen Aspekten analysiert als auch in der konkreten Museumsarbeit vorgestellt. Zudem kommen Akteure von Agenturen zu Wort, die Living-History-Programme für Museen bereitstellen.