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Corona-Sonderförderung für Museen

Corona-Sonderförderung zur Wiederaufnahme der Vermittlungs- und Bildungsarbeit in den nichtstaatlichen Museen 2021

Das Sonderförderprogramm im Rahmen des coronabedingten Impulsprogramms „Kunst trotzt Abstand“ zielt auf die Bildungs- und Vermittlungsarbeit der nichtstaatlichen Museen in Baden-Württemberg. Die Förderung soll die Museen bei der Erstellung eines Bildungs- und Vermittlungskonzeptes für die Dauer- oder eine Sonderausstellung sowie bei deren Durchführung finanziell unterstützen. Anträge können ab sofort eingereicht werden. Bewerbungsschluss ist der 5. September 2021

Nachfolgend stellen wir Ihnen in übersichtlicher Form die Eckdaten der Sonderforderung vor:

Wer ist Antragsberechtigt?

Alle privat- oder kommunalgetragenen Museen in Baden-Württemberg, die mindestens an 104 Halbtagen geöffnet sind.

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Konzeption eines neuen Vermittlungs- und Bildungsprogramms durch externe Honorarkräfte. Das Programm muss auf die ständige Ausstellung oder eine Sonderausstellung ausgerichtet sein. Es kann entweder das gesamte Thema der Ausstellung aufgreifen oder sich auf einen Themenschwerpunkt aus der Ausstellung sowie auf ein Querschnittsthema beziehen. Zuwendungsfähig ist auch die Schulung des Personals durch die Honorarkraft, welches das Programm später umsetzen und begleiten soll. Ferner sind die Sach- und Personalkosten zur Durchführung des Programms zuwendungsfähig, also auch die Erstausstattung mit erforderlichem Material.

Mit wem kann ich für die Konzeption zusammenarbeiten?

Die Zusammenarbeit mit qualifizierten freischaffenden Bildungs- und Vermittlungskonzipient*innen wird ausdrücklich begrüßt, sofern Ihre Organisation nicht über eigene Kompetenzen im Bereich der Bildung- und Vermittlung verfügt oder die eigenen Kapazitäten in diesem Bereich nicht beansprucht werden können.

Wie hoch ist die Förderquote?

Es können 90 Prozent der förderfähigen Kosten eines Projektes gefördert werden. Dementsprechend liegt der Eigenanteil bei 10 Prozent. Der Höchstförderbetrag liegt bei 9.000 Euro, auch wenn die förderfähigen Kosten 10.000 Euro übersteigen. Die Bagatellgrenze liegt bei 3.000 Euro. D. h. die förderfähigen Kosten des Projektes dürfen diese Grenze nicht unterschreiten.

Wann muss der Antrag eingereicht werden?

Der formelle Antrag muss spätestens bis zum 5. September 2021 eingereicht werden. Die Maßnahme muss bis spätestens Ende März 2022 insofern abgeschlossen sein, dass das Vermittlungsprogramm vom Museumspublikum beansprucht werden kann. Die formelle Abrechnung der Maßnahme hat bis spätestens Ende August 2022 zu erfolgen.

Welche Unterlagen müssen für den Antrag eingereicht werden?

Dem Antrag müssen folgende Projektunterlagen beigefügt werden:

  • Beschreibung des Projektes (max. 3.500 Zeichen): Aus der Beschreibung soll ersichtlich sein, welche Ziele mit dem Projekt erreicht werden sollen, auf welchen Ausstellungsbereich und auf welche Zielgruppen das Bildungs- und Vermittlungsprogramm Bezug nimmt.
  • Kostenaufstellung: Aus dem Kostenplan soll nachvollzogen werden können, wie sich die Projektkosten auf die verschiedenen förderfähigen Kostenposten verteilen. Der Kostenplan ist zunächst eine Schätzung und basiert auf Ihren Erfahrungswerten. Diesem müssen keine Angebote für Sachmittel oder Honorarkosten beigelegt werden.
  • Zeitplan: Aus dem Zeitplan soll stichwortartig ablesbar sein, dass die Vorbereitung des Vermittlungsprogramms spätestens bis zum 31.03.2022 abgeschlossen ist und ab diesem Zeitpunkt vom Museumspublikum beansprucht werden kann.

Der Antrag und die erforderlichen Unterlagen können sowohl postalisch als auch online unter info@landesstelle.de bei der Landesstelle eingereicht werden.

Ihre Ansprechpartner für dieses Projekt bei der Landesstelle sind:
Shahab Sangestan, T. 0711 89535 302, sangestan@landesstelle.de
Dr. Dina Sonntag, T. 0711 89535 304, sonntag@landesstelle.de