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Jahresprogramm 2020

Basiswissen Museumsarbeit 2020 | Fortbildungen für Museumspersonal

 

Schreiben für das Internet

Termin: Mittwoch, 11. März 2020, 10-17 Uhr
Anmeldung: bis 26. Februar 2020
Ort: Bräunlingen (Schwarzwald-Baar-Kreis), Kelnhof-Museum
Gebühr: 20,- Euro
Teilnahme: max. 20 Personen

Das Internet hat eigene Regeln. Das gilt auch für das besondere Lese- und Leserverhalten – und damit für das Schreiben für das World Wide Web, für die Website, für die Mail, den Newsletter, den Post auf Facebook, den Blog. Im Internet wollen wir aus der breiten Masse heraustreten, wir wollen Interaktion, den Nutzer steuern und Orientierung bieten. Gefunden werden. Und Spaß machen. Nach diesem Tag werden Sie wissen, wie Sie all das erreichen. Wie Sie Ihren Leser erreichen, der aktiv und proaktiv einbezogen sein will. Und: Sie werden motiviert in die Praxis gehen – mit Übungen und Tipps, um noch besser und leserfreundlicher zu schreiben. Damit Texte für das Internet gerne gelesen werden, Schreibstil, Aufbau und Struktur dem gerecht werden, was der Mensch am Bildschirm von Ihnen als Museum erwartet.

Referentin: Jutta Metzler ist Geschäftsführerin von Bessere Texte und Bessere Trainings mit Sitz in Meersburg, Konstanz und Kortrijk (Belgien). Als Werbetexterin ist sie seit über 25 Jahren selbständig und mehrfach preisgekrönt. Sie ist außerdem Vorstandsvorsitzende des Texterverbandes Deutschland.

 

Museums-Website: gut und zeitgemäß

Termin: Montag, 20. April 2020, 10-17 Uhr
Anmeldung: bis 6. April 2020
Ort: Mannheim, Reiss-Engelhorn-Museen
Gebühr: 20,- Euro
Teilnahme: max. 20 Personen

Für viele Museen ist heute die eigene Website das zentrale Kommunikations- und Kontaktmedium. Museen informieren über sich selbst, die Ausstellungen, Veranstaltungen, Mission und Leidenschaft. Für Besucher und Interessenten ist die Website vielfach die erste Anlaufstelle. Aber in der schnelllebigen, digitalen Gesellschaft ändern sich die Ansprüche von Benutzer oder von Suchmaschinen laufend. Welche Anforderungen werden heutzutage an eine Museums-Webseite gestellt? Welche Rolle spielen dabei die Gestaltung, Suchmaschinenoptimierung, Technik und Inhalte? Wie das im Einzelfall aussieht, ist höchst individuell. Aber es gibt eine ganze Reihe von Gesetzmäßigkeiten und Vorgehensweisen, die für nahezu alle Websites gelten. Das Seminar vermittelt Ihnen Ideen, wie Ihre Website von neuen Entwicklungen profitieren kann und wie Sie diese zukunftsfähig aufstellen.

Referentin: Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Karolina Stuhec-Meglic ist selbständige Beraterin für Online Marketing. Sie ist Dozentin und gefragte Referentin bei verschiedenen Bildungseinrichtungen für Suchmaschinenoptimierung (SEO), Suchmaschinenmarketing (SEM) und Online-Marketing.

 

Das digitale Museumsbild

Termin: Montag, 27. April 2020, 10-17 Uhr
Anmeldung: bis 14. April 2020
Ort: Neuenbürg (Enzkreis), Museum Schloss Neuenbürg
Gebühr: 20,- Euro
Teilnahme: max. 16 Personen

Die Sammlungsdokumentation gehört zu den Kernaufgaben des Museums. Über sie werden die Objekte beschrieben und fotografiert. Die Fotografen Marcella Müller und Frank Uhlig vermitteln in diesem Seminar wichtige Grundlagen im Umgang mit der digitalen Bildtechnik. In dem Workshop steht das praktische Arbeiten im Vordergrund. Schritt für Schritt wird aufgezeigt, wie man bei den Aufnahmen der Sammlungsgegenstände zu guten Ergebnissen gelangt ohne die Verwendung einer kostspieligen Studioblitzanlage. Themen sind die Anforderungen an die fotografische Grundausstattung, die richtige Aufnahmetechnik für verschiedene Objekttypen, das Fotografieren innerhalb der Sammlung und wie sich die gewonnenen Bilddaten aufbereiten und verwalten lassen.

Referenten: Marcella Müller hat Fotografie in England und an der Kunstakademie Stuttgart studiert. Es folgten Tätigkeiten in Werbeagenturen und zahlreiche Ausstellungen. Seit 2013 arbeitet sie als Fotografin im Hauptstaatsarchiv Stuttgart. Frank Uhlig ist gelernter Werbefotograf, der in Fotostudios und als Dozent arbeitete. Seit 1997 leitet er den Fachbereich Fotografie im Werkstatthaus Stuttgart.

 

Inventarisieren mit Primus

Termin 1: Freitag, 15. Mai 2020, 10-16:30 Uhr (Anmeldung bis 30. April 2020)
Termin 2: Freitag, 16. Okt. 2020, 10-16:30 Uhr (Anmeldung bis 2. Oktober 2020)
Ort: Stuttgart, Landesmuseum Württemberg
Gebühr: 50,- Euro
Teilnahme: je max. 12 Personen

Primus 2.0 ist das aktuelle Inventarisierungs-Programm der Landesstelle, dessen Potential wir Ihnen in diesem Workshop vorstellen möchten. Theorie und Praxis greifen hierbei ineinander: Es werden die Grundlagen der musealen Inventarisierung vermittelt und diskutiert. In kleinen Gruppen erfassen wir beispielhaft Objekte und lernen dabei die Vorzüge der Digitalisierung kennen.

Referenten: Frank Lang M. A. ist Kulturwissenschaftler am Landesmuseum Württemberg und freiberuflich als Ausstellungs- und Museumsgestalter tätig. Diplom-Restaurator Christoph Pitzen ist als Mitarbeiter der Landesstelle unter anderem für die Entwicklung der EDV-gestützten Inventarisierungshilfen zuständig.

 

Aufsicht im Museum. Vom Schutz der Objekte bis zur Besucherbetreuung

Termin: Montag, 15. Juni 2020, 10-17 Uhr
Anmeldung: bis 2. Juni 2020
Ort: Freiburg i. B., Augustinermuseum, Haus der Grafischen Sammlung
Gebühr: 20,- Euro
Teilnahme: max. 20 Personen

Das Empfangs- und Aufsichtspersonal in Museen steht vor der alltäglichen Belastungsprobe, gleichzeitig für die Bewachung der Objekte verantwortlich zu sein und als erster Ansprechpartner den Eindruck über das Museum beim Publikum entscheidend mitzubestimmen. An die Bestandsaufnahme zum Arbeitsplatz der Museumsaufsicht schließt sich ein Kommunikationstraining an, das in drei Blöcken das Selbstverständnis der Aufsichten, den Umgang mit dem Besucher sowie Strategien zur Konfliktvermeidung schult.

Referent: Der Historiker Dr. Christian Rak führt Kommunikationstrainings in Wirtschaftsunternehmen durch und hat im Museumsbereich gearbeitet.

 

Video mit dem Smartphone

Termin: Donnerstag, 25. Juni 2020, 10-17 Uhr
Anmeldung: bis 12. Juni 2020
Ort: Stuttgart, Landesmuseum Württemberg
Gebühr: 20,- Euro
Teilnahme: max. 15 Personen

Für Museen wird Video zu einem immer wichtigeren Kommunikationskanal: Ob auf der eigenen Webseite, auf YouTube und Facebook oder Instagram: Bewegte Bilder schaffen Aufmerksamkeit, binden Zuschauer und eröffnen neue Zugänge. Mit dem Smartphone kann Video zu einem unkomplizierten und quasi alltäglichen Kommunikationsinstrument werden. Doch wie genau können Video-Inhalte selbstständig erstellt werden? Welche Video-Formate sind geeignet? Was gilt es bei der Produktion zu beachten? Welches Equipment wird benötigt? In diesem Workshop vermitteln wir Ihnen das nötige Know-how und den technischen Überblick.

Voraussetzung für die Teilnahme ist ein aktuelles Smartphone mit iOS- oder Android-Betriebssystem, auf das im Vorfeld ausgewählte Apps installiert werden müssen.

Referentin: Die Diplomsoziologin Ilona Aziz war Produktmanagerin Video bei der dpa-Tochter news akuell. Heute arbeitet sie als selbstständige Beraterin in den Bereichen Videoproduktion und Animation, verantwortet museumsfernsehen.de und entwickelt Workshops zur visuellen Kommunikation.

 

Das Mikrofon als Medium. Audioguides, Videos, Interviews und Co.

Termin: Freitag, 17. Juli 2020, 10-17 Uhr
Anmeldung: bis 3. Juli 2020
Ort: Bietigheim-Bissingen, Städtisches Museum Hornmoldhaus
Gebühr: 20,- Euro
Teilnahme: max. 16 Personen

Öffentliches Sprechen gehört zum Museumsalltag. Körperhaltung und Atem sind Voraussetzung für eine Stimme, die sich frei entfaltet und unverstellt der Vermittlung dient. Der Workshop führt in die Grundlagen des Sprechens ein und legt einen Schwerpunkt auf die Mikrofonpraxis. Nicht jeder Text für Audioguides und Videos muss von Schauspielern gesprochen werden. Authentizität der Vermittlung durch diejenigen, die das nötige Fachwissen haben, kann eindrucksvoller sein als professionell ausgebildete Stimmen.

Referent: Peter Rissmann ist Diplomschauspieler und Schauspiellehrer in Berlin. Seit vielen Jahren leitet er Seminare in Rhetorik und Körpersprache für Lehrer, Manager und die Landesstelle.

 

Jahresprogramm 2020 als PDF

Anmeldeformular 2020 als PDF  (Bitte Dokument erst speichern, dann ausfüllen)