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Hohebannstein von 1748

Kalkstein, Schmiedeeisen | H 80 cm | Dorfmuseum Pfaffenweiler im Breisgau

Der so genannte Hohebannstein ist ein Grenzstein, der 1748 auf dem Hohfirst des Schönbergmassivs südlich von Freiburg im Breisgau errichtet wurde. Der hohe Bann markierte die Stelle, an der fünf Herrschaftsgebiete zusammentrafen: jenes der Herren von Staufen (Pfaffenweiler), der Markgrafschaft Baden (Wolfenweiler, heute Gemeinde Schallstadt), des Klosters St. Gallen (Ebringen), derer von Schnewlin-Bärlapp (Bollschweil) und derer von Staufen-Kirchhofen (Kirchhofen, heute Gemeinde Ehrenhofen).
Der fünfeckige Grenzstein mit den Wappen der angrenzenden Territorien wird von geschmiedeten Eisenbändern zusammengehalten, die 1899 angebracht wurden, nachdem der Stein durch eindringende Feuchtigkeit gesprengt worden war. Der brüchige Stein musste vor einigen Jahren durch eine Kopie ersetzt werden, wodurch das Original im Pfaffenweiler Heimatmuseum zur Aufstellung kam.

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