Weibertreu Museum

Das 1987 eröffnete Weibertreu Museum befindet sich im Rathaus von Weinsberg und beherbergt die stadtgeschichtliche Sammlung der Stadt Weinsberg. Die Geschichte Weinsbergs ist geprägt von der urkundlich belegten „Weibertreu-Begebenheit“, einem Ereignis aus dem Jahr 1140, bei welchem der Stauferkönig Konrad III. im Zuge seiner Belagerung der Burg von Weinsberg der dorthin geflohenen Bevölkerung ein bemerkenswertes Zugeständnis machte. Alle Frauen und Kinder durften die Burg verlassen und das mitnehmen, was ihnen am teuersten war. Die Frauen von Weinsberg nahmen daraufhin ihre Männer auf den Rücken und konnten diese ebenfalls retten. Kernstück des Museums sind Exponate zu dieser Geschichte. Zudem wird im Museum die die blutige Rolle Weinsbergs im Bauernkrieg am Ostersonntag 1525 („Blutostern“) dargestellt, bei der es zum sog. „Spießrutenlauf“ des Grafen Helfenstein kam. Der letzte Teil der Dauerausstellung ist der Stadtentwicklung bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg gewidmet.

  • Öffnungszeiten
    So 14-17 Uhr, Führungen nach Anmeldung
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