Sommertagung: Mit Vielfalt vermitteln – Museen auf dem Weg zur Teilhabe

  • Termin: 24.07.2024 | 10:00-17:00
  • Ort: Pforzheim, Schmuckmuseum Pforzheim
  • Teilnehmer*innen: 60
  • Veranstalter: Museumsakademie Baden-Württemberg

Was bedeutet zeitgemäße und gesellschaftsrelevante Vermittlungsarbeit im Museum? Ist sie reine Pflichtaufgabe oder gar treibender Motor? Und inwieweit hat ein diverses, vielfältiges Publikum Einfluss auf ein facettenreiches Vermittlungsprogramm?

Kann es den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und das Miteinander gar beflügeln? Museen als Bildungsakteure haben die Aufgabe ihre Häuser für ein vielfältiges Publikum zu öffnen und zugänglich zu machen. Wirksam gelingen kann dieses, wenn auch Vermittlungsarbeit mit Freude und Mut gedacht wird. Vorhandene Barrieren abbauen, partizipativ gestaltete Programme entwickeln, Teilhabe durch Teilgabe ermöglichen und stets die unterschiedlichen Zielgruppen im Blick zu wissen, das sind die Ziele einer zeitgemäßen Vermittlungsarbeit. Die Tagung wirft in Impulsvorträgen, Praxisbeispielen, einer Podiumsdiskussion und Workshops einen Blick auf die aktuellen musealen Vermittlungsmöglichkeiten. Zudem wird gefragt, wie Vermittlung vielschichtig, praxisnah und relevant in Bezug auf unterschiedliche finanzielle, regionale und gesellschaftliche Vorrausetzungen gedacht werden kann. Dabei wird der Fokus speziell auf kleinere und mittlere Museen gelegt.

Anmeldeschluss ist der 18. Juli 2024.

Tagungsprogramm

Ab 9:30
Check-in

10:00
Begrüßung

Tobias Volle, Kulturbürgermeister der Stadt Pforzheim
Stefanie Seemann MdL, Fraktion Grüne Baden-Württemberg
Cornelie Holzach, Leiterin Schmuckmuseum Pforzheim
Shahab Sangestan, Leiter der Landesstelle für Museen Baden-Württemberg

10:30
Teilhabe verlangt Teilgabe. Von Anforderungen und Gelingensfaktoren
Dr. Birte Werner, Leitung Zentrum für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg

11:00
RAUM 243: Auf dem Weg zum Dritten Ort im Stadtmuseum Pforzheim
Claudia Baumbusch, Stellvertretende Kulturamtsleiterin der Stadt Pforzheim

11:30
Gemeinsam Barrieren überwinden. Der Weg zu mehr Teilhabe und Inklusion am Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben Wolfegg
Tanja Kreutzer, Leiterin Bauernhaus-Museum Allgäu-Oberschwaben Wolfegg

12:00
Mittagspause

13:30
Podium: Mit Vielfalt Vermitteln – Museen auf dem Weg zur Teilhabe. Was bedeutet zeitgemäße und gesellschaftsrelevante Vermittlungsarbeit im Museum? Und wie kann sie gelingen?
Mit Stefanie Seemann, Birte Werner, Claudia Baumbusch, Tanja Kreuzer und Shahab Sangestan

14:00
Erfahrung trifft Neugier – Ein Programm, das Generationen verbindet auf Schloss Waldburg
Max Haller, Leitung Schloss Waldburg

14:30
Digitale Vermittlungsformen mit einem „Roboter als Museumsguide“
René Baral, Geschäftsführer Robolutions

15:00
Erfrischungspause

15:30
Workshops

Workshop 1
„Ausgeräumt – Besucher kuratieren“. Partizipative Formen des Kuratierens und Vermittelns
Katja Poljanac, Schmuckmuseum Pforzheim

Workshop 2
Wissenshunger, Geselligkeit und noch viel mehr! Die Generation 60+ im Museum
Dr. Esther Gajek, Dozentin Universität Regensburg und Sprecherin der Arbeitsgruppe 60+ beim Bundesverband Museumspädagogik e.V.

Workshop 3
Hörst Du Deine Schubladen klicken? Vielfalt und Würde im Museum

Inna Zeitler, Diversity- und Anti-Bias-Trainerin

Workshop 4
Erprobung digitale Vermittlungsformen mit einem „Roboter als Museumsguide“
René Baral, Geschäftsführer Robolutions

Workshop 5
Objet trouvé – Schmuck aus Recycling-Materialien. Ein Kreativworkshop für mehr Teilhabe
Regine Landauer und Heike Mühl, Schmuckmuseum Pforzheim

17:00
Vorstellung der Ergebnisse

17:15
Ende der Veranstaltung


Die Teilnahme an den Eigenveranstaltungen der Museumsakademie ist kostenlos. Lediglich die Anreise und evtl. aufkommende Übernachtungskosten am Veranstaltungsort gehen zu Lasten der Teilnehmer*innen. Aufgrund der oftmals limitierten Teilnehmer*innenanzahl ist eine rechtzeitige Anmeldung ratsam. Bitte haben Sie Verständnis, dass bei stark nachgefragten Workshops und Veranstaltungen mit limitierter Teilnehmer*innenanzahl nur zwei Personen pro Museum zugelassen werden können.