Dieter-Franck-Haus

Das ehemalige Wohnhaus des Malers Dieter Franck (1909–1980) auf der Oberlimpurg in Schwäbisch Hall dient seit 2007 als öffentlich zugänglicher Ort seines künstlerischen Nachlasses. Franck begann während seines Studiums an der Stuttgarter Kunstakademie seine malerische Arbeit im Umfeld des späten Expressionismus. Die frühen Jahre bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs sind durch farbintensive Akte und expressive Holzschnitte geprägt. Nach dem Kriegsdienst und seiner Heirat mit der Malerin Rita Brümmer (geb. 1914) kehrte Franck 1950 auf die Oberlimpurg zurück. Dort richtete er sich inmitten eines weitläufigen, parkähnlichen Gartens ein Atelier ein, in dem er überwiegend arbeitete, unterbrochen lediglich durch Malreisen, vor allem in die Provence und nach Südfrankreich. In wechselnden Präsentationen wird das Gesamtwerk Dieter Francks gezeigt, das über fünf Jahrzehnte malerischer Tätigkeit umfasst. Ausgestellt werden Gemälde, Aquarelle, Entwürfe, Druckgrafiken und Zeichnungen. Die Präsentationen werden von seiner Tochter, der Bildhauerin Felicitas Franck, kuratiert, teilweise in Zusammenarbeit mit weiteren Museen und Kunstinstitutionen. Der weitläufige Garten ist in den Sommermonaten zugänglich und bildet einen ergänzenden Teil des Ausstellungsortes.

  • Öffnungszeiten
    N. Vereinb. u. während der Ausstellungen: So 13-18 Uhr
Copyright: Felicitas Franck Foto: Dieter Franck

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