Heimatmuseum Tannheim

Das Heimatmuseum befindet sich im ehemaligen 1922 eröffneten Schwesternhaus. Niederbronner Schwestern aus dem Kloster Maria Hilf in Bühl (Baden) betrieben hier einen Kindergarten, ein Volksbad sowie im Winter eine Nähschule und kümmerten sich um die ambulante Krankenpflege. Die Geschichte dieser 1975 aufgelösten dörflichen Sozialstation ist eines der Themen des Tannheimer Heimatmuseums. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das ehemalige Paulinerkloster. Nach späterer Überlieferung hauste in Tannheim Cuno mit dem Beinamen "der Schweiger" als Eremit. 1353 wurden die Pauliner in Tannheim erstmals erwähnt. 1803 wurde das fürstenbergische Kloster aufgehoben. In dem Heimatmuseum sind volkstümliche Zeugnisse der Verehrung des seligen Cuno und die Altaraufsätze der ehemaligen Seitenaltäre zu sehen. Sie stammen aus der jüngsten Einrichtungsphase der Kirche nach einem Brand 1779. Darüber hinaus thematisiert die Ausstellung Stationen der Ortsgeschichte, die Feuerwehr, die örtliche Musikkapelle u.v.m.

  • Öffnungszeiten
    je dritter So im Monat 14-16 Uhr oder n. Vereinb.
Copyright: Freundeskreis Heimatmuseum Tannheim e.V.

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