Wieland-Museum und Wieland-Gartenhaus
Christoph Martin Wieland (1733-1813) mietete sich, während er von 1760 bis 1769 als Stadtschreiber in Biberach tätig war, nahe seiner Wohnung ein Gartenhaus und hielt sich dort häufig lesend und schreibend auf. Er vollendete an diesem Ort den zweiten Teil des "Agathon" (1767) und studierte Ariost. Im Gartenhaus wurde bereits 1907 das Wieland-Museum eingerichtet. 2009 bis 2025 war eine moderne, pädagogisch aufgearbeitete Dauerausstellung zu sehen. Im Mai 2026 eröffnet das Wieland-Museum mit neuem zeitgemäßem Ausstellungkonzept, das das Gartenhaus als ein authentisches literarisches Kleinod im Herzen der Stadt präsentiert. Der Literatursalon im OG wird mehrfach genutzt: Die Dauerausstellung mit den Sonderthemen Wieland als Aufklärer, Wieland als Journalist, Wieland & Shakespeare und Sophie von La Roche ist durch das flexible Mobiliar leicht in einen Veranstaltungsraum für bis zu 30 Gäste verwandelbar. Das Café 1800 lädt bei einem Getränk zum Verweilen und zum Gespräch ein - mit den Kupferstichen von Wieland und seinen Zeitgenossen an den Wänden ist man in guter Gesellschaft.
- Öffnungszeiten
Fr - So 14-17 Uhr, Do 14-19 Uhr